Der Studiengang Modedesign
Das Studium Modedesign verlangt von den Studente vielschichtiges Denken. Die bekannteste Tätigkeit ist das Zeichnen. Hierfür muss der Student umfangreiche anatomische Kenntnisse des Körpers haben. Aus diesem Grund beinhaltet der Studiengang neben den Grundlagen des Zeichnens auch eine Einführung in Anatomie. Die Kleidung unterliegt bestimmten Regeln, die der angehende Designer
einhalten muss. So müssen breite Hüften kaschiert werden oder der Busen muss optisch verkleinert werden.
Um den Textilien die richtige Farbe zu geben, braucht der zukünftige Modeschöpfer ein umfangreiches Wissen über die Farblehre. Er darf nur gegen die Harmonie verstoßen, wenn es sinnvoll ist. Neben den Grundfarben muss der Nachwuchs wissen, wie sich die Farben zusammensetzen und was eine additive oder subtraktive Farbmischung ist. Auch die Handhabung von Farbkarten steht auf dem Ausbildungsplan.
Die Stoffe und ihre Verarbeitung nimmt selbstverständlich einen großen Raum im Studiengang ein. Hier stehen Veredelungsverfahren, Webarten und verschiedene Kunst- und Naturfasern auf dem Lehrplan. Die Stoffe haben verschiedene Eigenschaften, die der Designer wissen muss, denn eine Tennisbekleidung muss andere Eigenschaften aufweisen, als ein Abendkleid.
Das Studium versucht den Studenten neben dem nötigen Fachwissen vor allem Ästhetik zu Lehren. Denn ohne die verkauft sich keine Kleidung.
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studium modedesign; mode; modedesign